Das bin ich

Ich könnte hier nun meinen Lebenslauf herunter rattern – finde ich aber langweilig, obwohl sich garantiert einige dafür interessieren würden. Trotzdem erzähle ich euch ein wenig zu mir.

Mittlerweile bin ich Mutter zweier Kinder (Junge 10/2014 und Mädchen 07/2016). Sie haben einen ganz tollen Papa aber zwei verschiedene Erzeuger. Die Geschichte ist nicht unbedingt kompliziert, bringt aber einige Hürden mit sich.

Anstrengender wird’s, wenn ich von meinem Stiefmutterdasein berichte. Im Prinzip bin ich es derzeit nicht mehr, da wir als Ehepaar entschieden haben, dass ein Kontakt zur Tochter meines Mannes weder für sie noch für uns alle hier gut ist.

Natürlich fehlt ein Teil der Familie: eine große Stiefschwester, eine große Halbschwester, eine kleine Stieftochter (Bonustochter) und natürlich die Tochter selbst. Es gibt aber Momente im Leben, die einen Zwingen, Entscheidungen zu treffen, die sich nicht immer gut anfühlen.

Tja, unsere gemeinsame Tochter ist behindert. Sie hat einen Gendefekt – das Williams-Beuren-Syndrom. Derzeit (Mai 2017) komme ich damit schon etwas besser zurecht. Es ist trotzdem immer noch so unbegreiflich dieser spontanen Degeneration unterlegen zu sein und bringt natürlich auch etliche Arztbesuche und Therapien mit sich.

Ich bin gern auf Instagram zugange, führe eine Facebookseite und blogge mal mehr, mal weniger regelmäßig.

Der Inhalt umfasst meinen Alltag mit Kind und Kegel, bisher das Bonusmama sein, Hobbies wie Nähen, Stricken, Geocaching, Gartenarbeit usw.

Hin und wieder zeige ich gern Produkte, die mich als Mutter und Frau begeistern. Eben, weil ich denke, dass es gut ist, wenn andere davon erfahren und genauso glücklich damit werden wie ich.

Oft genug lästere ich über die Eigenarten anderer Menschen, beschwere mich über mein Leben und die Last meiner Rolle als Mutter und Stiefmutter und provoziere die Menschen, die, meiner Meinung nach, den Mund zu weit aufmachen. Das führt generell dazu, dass mich einige für bekloppt halten und mich beim Jugendamt verpetzen, weil ich so böse bin. So bleibt man im Gespräch.

Ob nun in der Nachbarschaft, der Stiefmutterfamilie, der ich nur ungern indirekt (zum Glück nicht direkt) angehöre oder meiner eigenen Familie, zu der ich, laut Aussage meiner Schwiegereltern, nicht gehöre.

Ihr seht also: ich bin total beliebt.

Gern lasse ich mich auf neue Kontakte ein, tausche mich mit anderen aus und probiere Neues.

Meine Bloggerzeit geht schon eine ganze Weile. Mal bei diesem Anbieter, dann bei jenem. Nun eben auch etwas offizieller mit eigener Domain und großen Träumen im Gepäck.

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