Winterwollidee

Ach ja, meine drei Wollkisten quillen beinahe über. Nach und nach versuche ich den Vorrat abzubauen. Allerdings ist das Sommerloch so groß, das vieles einfach unfertig verweilt. So allmählich packt mich die Lust wieder – jetzt, wo die Nähmaschine sowieso die Hufe hochgerissen hat und eingeschickt werden muss, lohnt sich das natürlich auch.

Die Quadrate habe ich noch aus der ersten Schwangerschaft liegen und nun angefangen zusammen zu nähen. Ich werde sie wohl mit der Restwolle umhäkeln und zu eine robusten Decke für die Kuschelecke machen.

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Gleichzeitig konnte ich das einzige Wollknäuel mit dieser warmen und dicken Wolle endlich sinnvoll einsetzen – eine Pixiemütze. Ich kann euch nicht einmal sagen mach wessen Anleitung, weil der Ausdruck so schlecht ist, dass ich es nicht lesen kann und auch sonst nicht wieder finde. Jedenfalls ist die Mütze so gestrickt, dass selbst der Räuber mit seinem Kopf hinein passt. Ich hoffe also auf zwei tolle Tragewintet mit warmer Mütze.

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Last but not least: Stulpen für die Mausi. Es war so verdammt schwer in ihrer Schuhgröße Lauflernschuhe zu finden, die dann auch noch weit sind, dass wir bei Schnürsenkel gelandet sind, die sie zu gern öffnet und ankaut. Die selbstgenähte Leggings reicht darüber, sodass die Bänder versteckt sind. Aber bei allen anderen Kleidungsstücken wird es schwierig. Also kurzerhand ein Paar kurze Stulpen gestrickt, damit die Knöchel nicht frieren und die Schnürsenkel verschont bleiben. Das funktioniert auch ganz gut. Für den Winter braucht sie allerdings noch größere, da überwiegend mit Strumpfhose und Leggings kombiniert wird, damit es beim Tragen und der Sicherheit im Kindersitz nicht so kompliziert wird.

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Das sind übrigens Schuhe von Richter mit einer komplett in sich biegsamen Sohle, etwas gefüttert. Und, da sie anstatt 60€ nur 30€ kosteten, durften sie mit. Mir war nie bewusst, wie viel Geld beim Kauf von Schuhen drauf geht, wenn die Kinder keine Standardfüße haben und viel später Laufen lernen als der Durchschnitt. Die meisten Schuhe in der Größe waren nämlich mit steifer Sohle oder ohne Fütterung – total ungeeignet zum Laufen lernen oder für den Winter. Und wir haben so einige Schuhläden durch, weil der Räuber genauso breite Füße hat.

Und hier möchte ich daran erinnern, liebe Mütter: Im Winter bitte die Jacken und Schneeanzüge im Kindersitz ausziehen! Die dicke Kleidung baut ein dickes Luftpolster auf, sodass unsere Kinder nicht mehr sicher angeschnallt sind. Es gibt dazu Berichte, die ihr euch im Netz durchlesen könnt. Für Babies in der Autoschale gibt es Wintersäcke, wo sie in Pullover und Strumpfhose verweilen können. Für größere Kinder kann man – insofern das Auto keine Standheizung zum Vorheizen hat – die Kinder nach dem Anschnallen mit einer Decke bedecken bis das Auto warm wird. Gleiches gilt übrigens auch für uns Erwachsene. Eine dicke Jacke schützt uns nicht mehr ausreichend, da das Luftpolster tatsächlich entscheidend ist, dass der Gurt uns hält.

Wie wir das machen? Die Kinder bekommen eine Strickjacke oder eine Sweatjacke über den Pullover und werden ins Auto gesetzt. Zum Aussteigen bekommen sie ihre Winterkleidung angezogen. Ja, das ist nervig aber so viel Zeit und Geduld muss sein! Safety first! Und genauso läuft es, wenn es wieder ins Auto geht: Jacken aus und hinein setzen.

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creadienstag, DienstagsDinge

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