#freitagsklatsch

Ob ich diesen Beitrag jemals fertig stellen kann, weiß ich nicht. Liegen doch die anderen noch unveröffentlicht parat – teilweise hart bewerten, ehrlich und wahrscheinlich eh nicht Augen öffnend. Ich versuche es. Mit #kindkrank und ##kindimtuch #mamahatschmerzenanderwirbelsäule und #eingeprelltenkiefer #schädelvomräubiwarhart

Seitdem ich am eigenen Leib erleben muss wie es ist, wenn Menschen gewisse Handlungen ansetzen und man einfach nichts anderes kann, als darauf zu reagieren, fällt mir immer mehr auf wie falsch diese Gesellschaft ist. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich weiß nur, dass ich es leid bin immer und immer wieder einfach alles hinzunehmen.

Für gewöhnlich spreche ich eigentlich an, wenn mich etwas stört. Ausnahmslos erwarte ich, dass man mir zuhört, mich ausreden lässt und dann vernünftig – Leute, der Ton macht die Musik! – antwortet. Ich erwarte, dass man eine Lösung findet. Am besten eignet sich ein Kompromiss. Etwas, womit beide Seiten leben können und auch des Friedens Willen sollten. Ein Kompromiss besteht darin, dass jeder einen Teil von dem bekommt, was man möchte und gleichzeitig einen anderen Teil davon aufgibt. Nur so kann man ein Miteinander friedvoll gewährleisten.

Was ich noch nie mochte: Aber früher … vor 16 Jahren … schon immer … Wisst ihr, ich schrieb es schon einmal: Früher hat man Menschen wie euch in die Gaskammer gesteckt. Früher hat man Kinder, die im Alter eurer Kinder sind, zur Mitarbeit auf dem Hof gezwungen. Und zwar ohne Kompromiss. Früher gab es Schalle, wenn die Kinder mit schlechten Noten heim kamen. Was genau von dem ist heute noch genauso? Nichts. Richtig. Wie also kann jemand anderes davon ausgehen, dass auch andere Dinge sich niemals ändern werden/müssen?

Menschen kommen und gehen. Jeder auf seine Art und Weise. Mit anderer Vergangenheit als man selbst, mit anderem Päckchen, die getragen werden müssen. Genauso individuell muss man auch das Miteinander gestalten. Das bedeutet nicht, dass Neue sich ausnahmslos anpassen müssen. Im Gegenteil. Jeder lebt davon etwas vom anderen zu bekommen. Der andere gibt die Gunst, ein anderer die nötige Ruhe. Und schon sind beide glücklich.

Denkste. Kannste dir schenken. Laberrhabarber. Wunschdenken. Seifenplasten. Pustekuchen. Was von alledem erlebt ihr da draußen tatsächlich? Habt ihr einmal bei jemandem geklingelt und nachgefragt, weshalb dieser Mensch in gewissen Situationen so agiert und reagiert? Einfach nur, damit ihr nicht den nächsten Tratschpartnern nur die einseitige Sicht eurer Erlebnisse schildert und damit eine mögliche soziale und berufliche Integration anderer Menschen fälschlicherweise zerstört? Ist euch bewusst, was genau ihr damit anrichtet, während ihr hinterrücks vermeintliche Gerüchte verbreitet aber nicht genug Mut habt, um bei betreffenden Personen einfach einmal nachzufragen? Wieso? Weshalb? Warum? Wer nicht fragt bleibt dumm! 

Es gibt auch keine Möglichkeit dies wieder zu richten. Das Zerstören eines Lebens. Und das hat rein gar nichts mit Schuldzuweisungen zutun. Das sind Tatsachen. Nichts weiter. Die Wahrheit.

Willkommen in der Gesellschaft! Ein Willkommen auch in der Nachbarschaft – an mich. Ich warte nun seit 2 Jahren auf ein Gespräch mit vertretbarem, unalkoholisiertem Niveau. Mit offenen Ohren und die Weitsicht eines gebildeten Menschen.

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